Best Practice für das Abweichungsmanagement

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Best Practice für das Abweichungsmanagement

Postby WernerMaerkl » 27 Aug 2013, 16:14

Jedes mal, wenn RapidRep eine Abweichung vom Soll-Ergebnis findet, kann in einem Fehlermanagementsystem (FMS) eine entsprechende Abweichung dokumentiert werden. Bei einer nächtlichen Massenauswertung kann das zur Folge haben, dass am nächsten morgen hundert neue Defekte hinzugekommen sind und im FMS aufschlagen.

Das ist nicht immmer gewünscht. RapidRep kann auf unterschiedliche Art unterstützen. Welche Methode zum Einsatz kommt ist immer von der jeweiligen Situation abhängig.

reuseDefekt bzw. Ankreuzfeld im unteren Bereich des Test Runners

Dieser Schalter bewirkt, dass nicht jedesmal erneut ein Defekt angelegt wird, sondern zuerst geschaut wird, ob es bereits einen Defekt zu dem gleichen Testfall gibt. Wenn ja, dann aktualisiert die Test Suite diesen Defekt. Wenn nein, legt RapidRep einen neuen Defekt an.


Individuelles Setzen von Defekt-Attributen


RapidRep kann in der Konfiguration jedes Feld im FMS flexibel setzen. Die meisten FMS Systeme haben pro Defekt viele Felder und Auswahllisten, die RapidRep nutzen kann um die von RapidRep erzeugen Abweichungen zu erkennen. Z.B. verwenden viele Systeme eine Feld namens "Detected by" oder "Defekt-Typ". Im Test Runner kann dann im Mapping hinterlegt werden, dass die von RapidRep gefundenen Fehler einen Defekt mit der Eigenschaft Defekt-Typ = "RapidRep" o.ä. erhalten.
Der Titel einer Abeichung kann mit RapidRep sehr detailiiert konstruiert werden, so dass im Defekt-Titel bereits ersichtlich ist, dass gleiche Fehlerursachen zu den Abweichungen geführt haben. Die Duplikate sind damit sehr schnell identifierzbar.


Berechnungen durchführen

Eine weitere Möglichkeit, das Anlegen von Defekten in einem FMS zu reduzieren besteht darin, eine Reportdefinition zu erzeugen, die das Ergebnis der Testauswertung in eine Datenbank schreibt. Über die Reportingfunktionalität von RapidRep kann dann in einem zweiten Schritt die Ergebnisse aufbereiten. Ein Mensch entscheidet dann anhand der Abweichungen, welche Defekte ein Ticket rechtfertigen.

Mehrfachauswahl in der Testfallliste

Im Test Runner sind beliebig viele Testfälle gleichzeitig auswählbar und können dort kurz vor Feierabend angestartet werden (tagsüber ist das nicht zu empfehlen). Die Ankreuzoption "Reports öffnen" sollte unbedingt ausgeschaltet werden, damit die Excel Workbooks den Speicherbedarf nicht unnötig beeinträchtigen. Am nächsten Morgen kann der Tester dann anhand der Farben erkennen, welche Testfälle fehlerhaft waren und selektiv die Runs und Defekt an ein Test- und Fehlermanagementsystem übertragen.
WernerMaerkl
 
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